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Jamie McGuire ist in Tulsa, Oklahoma, aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in der Nähe ihrer Heimatstadt. Ihr erster Roman, »Beautiful Disaster«, war ein internationaler Erfolg, an den sich weitere New-York-Times-Bestseller anschlossen.

Hallo alle zusammen,

wer die Rezension zu Beautiful Disastergelesen hat weiß, dass es sich bei diesem Buch um den ersten Teil der „Maddox-Brüder-Reihe“ handelt. Und heute habe ich die Rezension zum vierten Teil. Das Buch habe ich schon letztes Jahr gelesen, aber ich hatte nochmal Lust auf diese Geschichte, weil sie mir wirklich sehr gut gefallen hat, aber mehr dazu in der Rezension. Alle, die „Beautiful Disaster“ noch nicht gelesen haben, können den Beitrag ohne Bedenken lesen. Warum dies der Fall ist, erfahrt ihr in der Rezension :).

Ich habe für euch einmal die richtige Reihenfolge der Bücher aufgelistet, denn jeder Maddox-Bruder bekommt seine eigene Geschichte:

1.Beautiful Disaster

2.Walking Disaster (Beautiful Disaster aus der Sicht von Travis)

3.Beautiful Wedding (Novelle zu einem Ereignis aus Beautiful Disaster)

4.Beautiful Oblivion

5.Beautiful Redemption

6.Beautiful Sacrifice

7.Beautiful Burn

8.Beautfiful Funeral (erscheint am 01.08.2017)

 

Vielen Dank an den Piper Verlag, der mir das Buch zugeschickt hat!

 

Zum Inhalt:

Cami arbeitet als Kellnerin im Red Door und studiert noch nebenbei, wobei sie dafür immer weniger Zeit hat. Als sie an einem freien Wochenende in der Bar auf Trenton Maddox trifft, weiß sie ganz genau, dass der Weiberheld nichts Gutes im Schilde führt. Außerdem hat Cami einen Freund, der aber aus Arbeitsgründe in Kalifornien lebt, und das macht es schwierig, sich mit ihm treffen zu können. Öfter hat er auch Verabredungen kurzfristig abgesagt. Obwohl Cami Trenton immer wieder zu verstehen gibt, dass sie einen Freund hat und er sie in Ruhe lassen soll, lässt er nicht locker und spielt auch ab und zu mit unfairen Mitteln. Aber um das zu bekommen, was er will, würde Trenton alles machen. Für Cami wird die Situation immer schwieriger, denn sie kann nicht leugnen, dass die gemeinsame Zeit mit Trenton ihr Spaß macht und er auch eigentlich kein schlechter Typ ist. Die beiden sehen sich immer öfter, wodurch sie sich auch immer näher kommen, aber Cami weiß nicht, ob sie sich dem voll und ganz hingeben kann und soll. Die Schuldgefühle gegenüber ihrem Freund lassen sie nicht los, und dabei spielt es nicht nur eine Rolle, dass das Ganze schon fast dem Betrügen nahe kommt. Trenton hingegen setzt alles daran, Cami zu überzeugen, dass er der Richtige für sie ist. Denn hinter seinen Tattoos und den vielen Mädchen, mit denen er schon was hatte, verbirgt sich etwas, was es wert ist, geliebt zu werden. Doch wie soll man jemanden überzeugen, der etwas einfach nicht will? Trenton weiß dabei nicht, dass es einen sehr guten Grund gibt, weshalb sich Cami von ihm fernhalten möchte.

 

Zu den Charakteren:

Cami ist unglaublich tough und weiß genau, wie das Leben sein kann. Sie ist zusammen mit drei Brüdern und ihrem Cousin aufgewachsen, wodurch sie früh lernen musste, sich durchzusetzen. Das kann Cami auch ziemlich gut. Ihr war Unabhängigkeit schon immer sehr wichtig, weswegen sie auch nicht mehr zu Hause wohnt. Ihr Vater ist sehr jähzornig und auch gegenüber Camis Mutter in der Vergangenheit sogar gewalttätig geworden. Ihren Brüdern steht Cami immer zur Seite und sie sind ihr auch sehr wichtig (hierbei muss aber gesagt werden, dass die Brüder nicht alle gleich sympathisch sind). Da sie ja eigentlich einen Freund hat, rechnet sie nicht damit, dass Trenton Cami nicht in Ruhe lassen wird. Er ist sehr hartnäckig und von sich selbst überzeugt. Seinem Bruder Travis steht er am nächsten, wobei es ja insgesamt vier Geschwister sind, die er hat. Trenton arbeitet in einem Tattoo-Studio und besitzt natürlich auch selbst viele davon. Seine Vergangenheit war für ihn, wie für seine Brüder auch, nicht immer einfach, aber bei ihm sind noch so ein paar andere Dinge passiert, die für Trenton nicht immer leicht waren. Er besitzt aber definitiv eine charmante und anständige Art. Auch wenn er manchmal vorschnell handelt, mag er es, im Gegensatz zu Travis, nicht so gerne, Gewalt anzuwenden. Aber sollte es eine Situation geben, in der er das für notwenig sieht, wartet Trenton nicht lange und handelt. Er hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt, und er tat mir manchmal etwas leid, denn einfach ist die ganze Situation auch nicht für ihn.

 

Ich muss sagen, dass ich ja bei „Beautiful Disaster“ das eine oder andere Problem mit Abbys Art und Entscheidungen hatte, aber Cami ist anders als sie und hat mir persönlich als Protagonistin noch besser gefallen :)! Ihre Gedanken sowie ihre Ängste konnte ich gut nachvollziehen.

 

Zum Buch:

Nach „Beautiful Disaster“ war ich auf den Folgeband wirklich sehr gespannt, und ich muss sagen, dass mir dieser noch besser gefallen hat, als der Erste. Travis war im ersten Teil mein Lieblingscharakter, und in diesem Buch ist es Trenton gewesen. Die Maddox-Brüder muss man einfach lieben! Wobei man sagen muss, dass sich Travis und Trenton schon sehr ähnlich sind. Hinter der ganze Story steckt aber eigentlich viel mehr, als es auf dem ersten Blick scheint. Deswegen habe ich auch nicht allzu viel im Inhalt geschrieben, denn ich finde, dass die Überraschungen und Wendungen in dem Buch es noch besser gemacht haben. Der Schreibstil ist erneut flüssig und ich wollte immer weiter lesen, denn es wurde zunehmend spannender. Cami und Trenton verbinden, in meinen Augen, mehrere Dinge, wodurch die Geschichte noch einen eigenen Touch bekommt. Als ich das Ende gelesen haben, habe ich es erst gar nicht verstanden. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber irgendwie hat es bei mir nicht „Klick“ gemacht. Ich wusste aber, dass das, was da geschrieben stand, etwas zu bedeuten hat. Als ich dann im Internet etwas herumgesucht habe und das Ende erläutert wurde, war ich total von den Socken. Das hat so vieles erklärt, worauf man beim Lesen eigentlich gar nicht geachtete hat und was man auch nicht wirklich wissen konnte. Also dadurch hat die ganze Story von mir nochmal einen ganz großen Pluspunkt bekommen, denn die Idee dahinter ist so unvorhersehbar wie genial! Was aber für mich am besten war: Das Buch spielt zeitgleich zu „Beautiful Disaster“! Dadurch erlebt man die Geschichte von Travis und Abby nochmal an der einen oder anderen Stelle aus einer anderen Perspektive und das war wirklich einfach klasse! Ein ganz großes Kompliment an die Autorin dafür :). Deshalb kann man auch nicht gespoilert werden, da beides ja zur selben Zeit spielt und nicht das Eine nach dem Anderen.

 

Als Fazit lässt sich sagen: Wenn ihr gut geschriebene New Adult Romane mögt, bei denen man sich in den Protagonisten nur verlieben kann und die das eine oder andere Ass im Ärmel haben, dann solltet ihr „Beautiful Oblivion“ auf jeden Fall lesen!

 

Lieblingszitate:

  • „Traust du mir nicht, wenn wir beide allein sind?“ „Ich bin doch gerade auch allein mit dir. Und mache mir darüber keine Gedanken.“ Trenton beugte sich vor und war nur noch Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. „Hast du dich deshalb gerade weggelehnt? Weil du dir keine Gedanken darüber machst, nah bei mir zu sein?“
  • „Du solltest wirklich damit aufhören“, sagte er. „Hässliche Angewohnheit. Für ein Mädchen nicht attraktiv.“ Ich verdrehte meinen Hals, um zu ihm hochzuschauen. „Was?“, meinte er. „Ich versuche nicht, hübsch zu sein. Ich bin kein Mädchen.“ „Ich mag dich nicht.“ „Doch, tust du.“ „Und ich versuche auch nicht, hübsch zu sein.“ „Gelingt dir nicht.“
  • Trenton streckte mir seine Handfläche hin. „Warte… doch bitte ein paar Tage ab.“ „Was soll ich abwarten?“ (…) Er seufzte. „Mein Gott, Cami, Ich halt das nicht aus. Ich kann nicht hier sein und dran denken, dass du dort bist, bei ihm.“
  • Von dem Moment an, als Trenton sich im Red an meinen Tisch gesetzt hatte, dachte ich, ich könnte mit allem umgehen, was er tun würde, aber er war wie Treibsand. Je mehr ich kämpfte, desto tiefer sank ich.

 

Ich hoffe, dass euch der Blogbeitrag gefallen hat :).

Bis zum nächsten Blogpost,

 

Eure Leah

 

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