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Jennifer Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen (fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche) die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia.

Hallo alle zusammen,

es müsste mittlerweile wirklich jeder wissen, dass Jennifer L. Armentrout einfach zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Ich habe sowohl schon New Adult- als auch Fantasy-Bücher von ihr gelesen, und bei den Fantasy-Büchern hat mir eine Buchreihe noch gefehlt: Die „Dämonentochter-Reihe“. Mittlerweile sind davon auch alle Teile erschienen. Es ist, soweit ich weiß, eine der ersten Buchreihen, die sie geschrieben hat – mittlerweile hat die Autorin schon mehr als 30 Bücher geschrieben und veröffentlicht :). Was ich zu dem Auftakt der Reihe zu erzählen habe, erfahrt ihr in der heutigen Rezension.

Ein großes Dankeschön an die Verlagsgruppe Randomhouse, die mir das Buch und auch noch Band 3-5 zugeschickt hat :)!

 

Zum Inhalt:

Die 17-jährige Alex hat vor drei Jahren zusammen mit ihrer Mutter das Covenant verlassen und ist seit diesem Zeitpunkt nicht mehr dort gewesen. Das Covenant ist wie eine Eliteschule, nur werden an diesem Ort nicht nur Mathe und andere Fächer unterrichtet: Dort wird man dafür ausgebildet, gegen das zu kämpfen, was eine Bedrohung darstellt: Nämlich den Dämonen. Auch Alex war an dieser Schule, und das nicht ohne Grund. Sie ist ein Halbblut, das Kind eines Reinblütigen und eines gewöhnlichen Menschen. Aus diesem Grund war sie am Covenant, denn dort werden sowohl die Halbblütigen als auch die Reinblütigen trainiert und auf ihre Zukunft vorbereitet. Nur weiß Alex nicht, warum ihre Mutter vor drei Jahren mit ihr dort weg wollte. Als ihre Mutter umgebracht wird, ist Alex ganz auf sich allein gestellt. Bei einem Dämonenangriff bekommt sie jedoch unerwartet Unterstützung: Mitglieder des Covenant, unter ihnen der gut aussehende Aiden, helfen ihr. Und den hat sie sofort wiedererkannt, denn schon seit Längerem hegt sie heimlich Gefühle für ihn. Doch eine Beziehung zwischen den beiden würde nie funktionieren, denn Aiden ist ein Reinblut, und eine Beziehung zwischen einem Halbblut und einem Reinblut ist verboten. Nach dem Angriff wird sie wieder zurück zum Convenat gebracht und soll eigentlich in die Knechtschaft. Aber der Leiter der Schule kann davon überzeugt werden, einen Deal auszuhandeln: Wenn Alex es schafft, den Stoff aufzuholen, mit dem sie im Rückstand steht, darf sie wieder zurück in den Unterricht und muss nicht als Sklavin zu ihrem Stiefvater. Beim Training steht ihr Aiden zur Seite. Er sorgt dafür, dass sie in den drei Monaten, die sie Zeit haben, alles aufholt, damit Alex zum Herbst wieder zurück in den Unterricht kann. Obwohl Aiden absolut tabu für sie ist, fühlt Alex sich sehr zu dem jungen Mann hingezogen. Und bald wird sie auch herausfinden, dass es noch einige Dinge gibt, über die sie niemand in Kenntnis gesetzt hat und die Alex‘ komplettes Leben auf den Kopf stellen werden, genauso wie ihre Welt, ihre Gefühle und auch die Wahrheiten, an die sie geglaubt hat.

 

Zu den Charakteren:

Alexandria, von allen Alex genannt, ist nicht auf den Mund gefallen. Manchmal sollte sie vielleicht lieber nichts sagen, aber das fällt ihr sehr schwer. Sie war früher einer der besten Schülerinnen und eine unglaublich gute Kämpferin. Doch durch die dreijährige Pause lassen ihre Muskeln und Stärken auf sich warten. Aber ihren ganz eigenen Kopf hat sie definitiv behalten. Von Regeln hat Alex noch nie etwas gehalten, und das wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern. Egal wie oft sie eine Mahnung oder Strafe bekommen hat, hat sie ihr Verhalten nie geändert. Aber in Alex herrscht auch eine gewissen Wut, denn in den letzten drei Jahren hat sich niemand für sie oder ihre Mutter interessiert. Und dann soll sie auch noch die Sklavin ihres Stiefvaters werden, den sie überhaupt nicht leiden kann. Aber sollte Alex den verpassten Stoff nachholen, kann sie der Sklaverei entfliehen und wieder Schülerin des Covenants werden. Davon ist sie überzeugt, genauso wie Aiden, der sie trainiert. Er ist eigentlich das totale Gegenteil von ihr. Für Aiden ist Disziplin von großer Bedeutung. Er findet es wichtig, dass alles seinen geregelten Ablauf hat und nicht gegen irgendwelche Regeln verstoßen wird. Aber er ist auch ein unheimlich guter Kämpfer, der schwer zu besiegen ist. Während des Trainings merkt das auch Alex, und sie merkt auch, wie sie ihre Gefühle für ihn immer schwerer zurückhalten kann. Aber wie soll eine Beziehung zwischen ihnen funktionieren, wenn das Gesetz dies verbietet?

Ich muss sagen, dass mich Aidens Charakter irgendwie manchmal gelangweilt hat. Er ist halt der nette, verantwortungsbewusste Typ, aber das war nicht unterhaltsam. ABER ab der Mitte des Buches kommt ein neuer Charakter, nämlich Seth. Der hat für mich alles rausgerissen, denn ich LIEBE seine Person und wie er so drauf ist. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sein Charakter eine so große Bedeutung haben würde, aber wieso weshalb warum, müsst ihr selbst herausfinden ;).

 

Zum Buch:

Ich habe schon sehr sehr viele Bücher von Jennifer L. Armentrost gelesen, und die „Dämonentochter-Reihe“ ist die einzige Fantasy-Buchreihe, die ich von ihr noch nicht gelesen habe. Ich war sehr gespannt. Innerhalb der ersten Kapitel gab es viele Informationen rund um die Geschichte, die aber für das Verständnis im weiteren Verlauf sehr wichtig sind. Ansonsten versteht man nämlich nicht, wie bestimmte Sachen gemeint und zu verstehen sind :). Das Buch kann man wirklich sehr schnell lesen, denn der Schreibstil ist, wie bei der Autorin gewohnt, super flüssig und unkompliziert. Ich muss allerdings sagen, dass es schon gedauert hat, bis die Liebesgeschichte in Fahrt gekommen ist. Und das wurde auch zum Schluss, wie ich finde, etwas komisch geregelt. Natürlich ist es eine Reihe und das war der erste Band, doch ich glaube, dass mir das auch deshalb nicht so gefallen hat, weil ich Aiden nicht besonders toll fand. Seth hingegen hat komplett frischen Wind in die Geschichte gebracht, und er war so unterhaltsam wie kein anderer. Die Idee des Buches fand ich gut, und ich bin unglaublich gespannt, was mich in den nächsten Teilen noch erwarten wird, denn gerade was die Liebesgeschichte angeht, ist noch einiges offen bzw. ungeklärt. Während des Lesens haben mich einige Sachen erwartet, die ich mir denken konnte, aber auch Dinge, die ich nicht hab kommen sehen :). Zum Ende hin ist etwas passiert, was ich schon ziemlich brutal fand und was mir auch schwer gefallen ist zu lesen. Nur das ihr vorgewarnt seid! Den zweiten Teil lese ich schon, und ich kann soviel sagen: Es bleibt spannend, und ich muss die ganze Zeit bangen, ob das passieren wird, was ich mir wünsche. Aber da hilft nur weiterlesen :).

 

Als Fazit lässt sich sagen: Wenn ihr Fantasy-Bücher mögt, die sich schnell und gut lesen lassen, sowie eine Story mit interessanten Charakteren beinhalten, und ein Ende mit vielen ungeklärten Fragen zurücklassen, sodass man auf jeden Fall weiterlesen will, dann solltet ihr „Dämonentochter-Verbotener Kuss“ lesen!

 

Noch eben die richtige Reihenfolge der Reihe….

 

  1. Dämonentochter-Verbotener Kuss
  2. Dämonentochter-Verlockende Angst
  3. Dämonentochter-Verführerische Nähe
  4. Dämonentochter-Verwunschene Liebe
  5. Dämonentochter-Verzaubertes Schicksal

 

…Und eine Info: Zu dieser Reihe gibt es noch eine Sequel-Reihe, die sich „Götterleuchten“ nennt. Diese Reihe spielt nach der „Dämonentochter-Reihe“, deshalb sollte man die „Dämonentochter“-Bücher vorher gelesen haben. Der erste Band „Erwachen des Lichts“ erscheint am 12.06.2017, der zweite Band „Im leuchtenden Sturm“ am 11.09.2017 und der dritte Band „Glanz der Dämmerung“ am 11.12.2017.  Für den vierten und letzten Teil gibt es auf Deutsch noch kein Erscheinungsdatum.

 

Lieblingszitate:

  • „Ich will nichts über Liebe wissen.“ „Aber das solltest du, mein Kind. Was Menschen alles aus Liebe tun. Alle Wahrheiten laufen auf die Liebe hinaus, nicht wahr? Auf die eine oder andere Weise. Verstehst du? Es gibt einen Unterschied zwischen Liebe und Begehren. Manchmal ist das, was du fühlst, unmittelbar und ohne Sinn und Verstand.“ Sie richtete sich ein wenig auf. „Zwei Menschen erblicken einander quer durch einen Raum oder ihre Haut berührt sich flüchtig. Ihre Seele erkennt, dass der andere Mensch zu ihnen gehört. Sie braucht keine Zeit, um zu überlegen. Die Seele weiß immer Bescheid… ob es nun richtig oder falsch ist.“

 

  • „Woher weißt du, dass ich so stark bin? Soweit du weißt, könnte ich auch in meinem Zimmer sitzen und den Kopf hängen lassen.“ (…) „Nein, Du bist immer… so lebendig. Was du gerade durchmachst, würde andere seelisch aus der Bahn werfen. (…) Jedenfalls bist du unglaublich entschlossen-bis hin zu Sturheit. Du gibst niemals auf, bis du schließlich Erfolg hast. Alex, du weißt, was richtig und falsch ist. Ich mache mir keine Sorgen, dass du nicht stark genug bist. ich befürchte eher, du könntest zu stark sein.“-

 

  • Ich schlug seine Hand weg. „Bleib mir aus dem Gesicht!“ Er beugte sich noch näher auf mich zu. „Was genau willst du dagegen unternehmen?“ Ich warf ihm einen warnenden Blick zu. „Ist mir egal, ob du mit deiner Hand Blitze schleudern kannst oder nicht. Ich trete dir ins Gesicht.“ „Warum überrascht mich das nicht? Weil du weißt, dass ich dir nichts tun werde-dass ich es gar nicht kann.“

 

Hoffentlich bis in zwei Wochen,

 

Eure Leah 😉

 

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