Seite auswählen

Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA – und in Deutschland – immer wieder die Bestsellerlisten.

Hallo alle zusammen,

alle Fans der „Obsidian-Reihe“ sollten sich den Blogbeitrag unbedingt ansehen! Der letzte Teil der Reihe ist ja am 29.04.2016 erschienen und somit hat die Geschichte rund um Katy und Daemon leider ihr Ende gefunden. ABER im Januar diesen Jahres ist „Oblivion“ herausgekommen. Und darüber kann man sich auf jeden Fall freuen. Das Buch erzählt die Geschichte von „Obsidian“,also des ersten Bandes der Reihe, aus der Sicht von Daemon Black. *Kreischalarm*! Ich weiß, dass nicht jeder ein Fan davon  ist, eine schon bekannte Geschichte aus einer anderen Perspektive zu lesen, aber ich muss sagen, dass es für mich definitiv ein Muss ist. Warum es sich lohnt, das Buch zu lesen, und was euch so erwartet, erfahrt ihr in der Rezension :).

Man sollte den ersten Teil der Reihe, also Obsidian, auf jeden Fall gelesen haben, denn ansonsten versteht man die Zusammenhängen zwischen Daemon und Katy nicht so, wie es gedacht ist, und vor allem ist das Geheimnis rund um Daemons Person dann schon bekannt. Ich habe euch hier mal die richtige Reihenfolge zu der „Obsidian-Reihe“ aufgelistet. Wann ihr „Oblivion“ lest, ist egal. Hauptsache ihr kennt „Obsdian“ schon.

  1. Obsidian-Schattendunkel
  2. Onyx-Schattenschimmer
  3. Opal-Schattenglanz
  4. Origin-Schattenfunke
  5. Opposition-Schattenblitz

Vielen Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch zugeschickt hat ;).

 

Zum Inhalt:

Es ist eigentlich nicht möglich, aber trotzdem passiert. Daemon und seine Schwester Dee bekommen Nachbarn. Jedoch sind es nicht ihresgleichen, sondern Menschen. Und das bedeutet eigentlich nur Ärger. Daemon kann nicht verstehen, wie das VM das zulassen konnte. Seine Schwester Dee ist außer sich vor Freude, eine neue Freundin zu haben. Bei Daemon kann sich die Freude aber nur in Grenzen halten. Oder sie ist überhaupt nicht vorhanden. Für die Lux bedeuten Menschen nichts als Ärger und vor allem Gefahr. Niemand darf von ihrer Existenz erfahren, und wenn man Menschen als Nachbarn hat, wird es nur komplizierter. Auch, wenn Daemon alles in seiner Macht stehende tut, kann er nicht verhindern, dass Dee sich mit Katy anfreundet. Und obwohl niemand die Risiken besser kennt als Daemon selbst, fühlt er sich zu Katy hingezogen. Aber eine Beziehung zwischen Menschen und den Lux können nicht funktionieren. Das beste Beispiel dafür sind sein Bruder und Bethany. Doch Katy hat etwas an sich, dass ihn sehr fasziniert und was er noch bei keinem Menschen gesehen hat. Sich in sie zu verlieben ist das aller Letzte, was er gebrauchen kann. Er muss seine Familie und Freunde beschützen, und seitdem Katy neben an eingezogen ist, kommt dies immer häufiger vor. Und natürlich immer mit Folgen. Die Entscheidung, was Daemon will und was er darf, sind grundverschieden, aber die Konfrontationen lassen sich irgendwann nicht mehr vermeiden – und dabei steht nicht nur sein eigenes Leben auf dem Spiel.

 

Zu den Charakteren:

Alle vorkommenden Charaktere sind dem Leser natürlich schon bekannt, aber der Fokus liegt dieses Mal ganz klar auf Daemon.

Was soll ich sagen: Ich mochte Daemon schon von Anfang an. Auch, als er sich Katy gegenüber manchmal wirklich wie ein Vollidiot benommen hat und man nicht wusste, warum er das gemacht hat. Aber man kann ihn einfach nur lieben. Gerade in „Oblivion“ wird deutlich, in welchem Dilemma er steckt. Daemon kann nicht leugnen, dass er sich zu Katy hingezogen fühlt und er weiß auch, dass er das nicht tun sollte. Aber das Aufeinandertreffen der beiden lässt sich als Nachbarn und mit der Tatsache, dass Dee sich mit Katy angefreundet hat, nicht verhindern. Daemon muss seine Schwester und die Thompsons Geschwister beschützen, denn er ist der Stärkste von ihnen und kann es am besten mit dem Feind aufnehmen. Doch seitdem Katy in sein Leben getreten ist, scheitert er immer wieder an dem Versuch, nicht etwas anzustellen, dass sie und seine Familie in Gefahr bringen könnte. Katy kann Daemon eigentlich überhaupt nicht ausstehen und will nichts lieber, als von ihm verschont zu bleiben. Seine arrogante und selbstsichere Art nerven sie tierisch, aber Daemon weiß ganz genau, was er tun muss, um Katy aus dem Konzept zu bringen. Und es macht ihm auch unheimlich Spaß. Und auch wenn sie beide in gewisser Weise dagegen wehren, sich für den anderen zu interessieren, ist dies einfach nur zum Scheitern verurteilt.

Die Inhalts- und Charakterbeschreibungen sind etwas kürzer als sonst, weil der Inhalt und die Charaktere für den Leser ja nichts Neues sind, da man „Obsidian“ ja bereits kennt. Interessanter ist es hierbei, was das Buch aber trotzdem lesenswert macht :).

 

Zum Buch:

Ich habe „Oblivion“ schon im Sommer 2016 auf Englisch gelesen, weil ich es nicht erwarten konnte zu erfahren, wie Daemon denn die Geschehnisse sieht. Aber bei einem richtigem Fan muss natürlich auch die deutsche Ausgabe gelesen im Bücherregal stehen ;). Und ich kann wieder einmal sagen, dass ich einfach nur begeistert von einem Buch von Jennifer L. Armentrout bin. Es ist wirklich etwas Besonderes, die Geschichte von „Obsidian“ aus Daemons Sicht zu lesen, da es „nur das“ eben nicht ist. Es gab natürlich im ersten Teil auch Passagen, in denen Daemon und Katy mal nicht zusammen waren, und was Daemon da gedacht, gesagt und getan hat, erfährt man in diesem Buch. Deswegen sind auch bestimmte Dinge für den Leser neu. Und das macht das Buch in meinen Augen auch so besonders. Aber natürlich ist es auch interessant zu wissen und zu erfahren, was ansonsten in dem Kopf von Daemon so vor sich geht. Gerade weil er ja im ersten Buch wirklich manchmal ein Kotzbrocken sein kann ;). Aber wenn man schon die anderen Teilen oder dieses Buch gelesen hat, weiß man natürlich, dass er das nicht aus Spaß gemacht hat und seine Gründe dafür hatte.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und unkompliziert. Natürlich weiß man über die großen und wichtigen Geschehnisse schon Bescheid, jedoch hat mich das nicht daran gehindert, das Buch schnell durchzulesen, obwohl ich viel wusste :D. Es gibt auch einen Book Trailer, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Ich persönlich finde den Schauspieler für Daemon total unpassend, aber macht euch ein eignes Bild davon :).

 

Als Fazit lässt sich sagen:

Wenn ihr Fans von Daemon Black seid, mehr über ihn erfahren wollt und Lust habt, mal wieder etwas von der „Obsidian-Reihe“ zu lesen, dass nicht zu 100% schon bekannt ist, dann sollte ihr euch „Oblivion“ definitiv kaufen!

 

Lieblingszitate (Ich habe natürlich darauf geachtet, nicht nur welche zu nehmen, die man durch „Obsidian“ schon kennt):

  • Sollte sie mich doch hassen – ja, sie sollte mich hassen. Dann würde sie sich hoffentlich von uns fernhalten und die Sache wäre erledigt. Anders durfte es nicht sein, denn dieses Mädchen bedeutete Ärger. In ein winziges Paket verpackter Ärger, mitsamt fetter Schleife. Und was noch schlimmer war, genau die Sorte Ärger, die ich mochte.
  • Menschen sahen das, was sie sehen wollten, aber nie, was direkt vor ihren Augen geschah.
  • „Ach, dann bin ich also etwas Besonderes?“ (…) „Weißt du, was ich glaube,Kat?“ (…) „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es nicht wissen will.“ „Ich glaube, dass meine Schwester dich für etwas Besonderes hält. „ (…) „Und ich beginne mich zu fragen, ob da was dran ist.“
  • Es reizte mich, mir etwas zu nehmen, was ich eigentlich nicht haben konnte. Und auch nicht wollen sollte, aber trotzdem… O Mann, habe ich je etwas so gewollt? Wenn wir so weitermachten, würde es bald ziemlich unschön werden. Ich wusste bereits, was geschah, wenn sich ein Lux mit einem Menschen zusammentat. Und ich war verantwortungsvoll genug, um nicht mit ihr herumzuspielen. Es war schon genug geschehen… Aber ich wollte noch immer.
  • „Träum weiter, Kätzchen“, erwiderte ich grinsend. „Komm ich in deinen Träumen eigentlich schon vor?“ Sie verdrehte die Augen. „In den Albträumen, Daemon. Nur dort.“

 

Bis in zwei Wochen,

Eure Leah

 

Zurück zur Blog-Übersicht