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J. Lynn ist das Pseudonym von Jennifer L. Armentrout. Sie wurde 1980 in West Virginia geboren und lebt heute mit ihrem Ehemann und ihrem Hund Loki zusammen. Der Wunsch, Autorin zu werden, entstand in den Mathestunden ihrer Schulzeit, als sie anfing, Kurzgeschichten zu schreiben, anstatt zu rechnen. Heute ist sie eine bekannte Liebesroman-Autorin, die es mit ihren Romanen regelmäßig auf die New-York-Times- und die Spiegel-Bestseller-Liste schafft. Mit ihren New-Adult-Romanen gelang ihr der internationale Durchbruch, und sie schreibt sehr erfolgreich Young-Adult- und Fantasy-Romane.

Hallo alle zusammen,

es dürfte kein Geheimnis mehr sein, dass ich ein großer Fan der Autorin Jennifer L. Armentrout bin. Unter ihrem Pseudonym „J.Lynn“ veröffentlicht sie auch ihre Geschichten. Sie gehört auch zu den Autorinnen, die schon viele Bücher geschrieben haben, und als ich mir diese mal wieder angeschaut habe, bin ich auf „Tempting Love – Hände weg vom Trauzeugen“ gestoßen. Denn das Buch ist erst am 09.12.2016 erschienen und war mir deshalb noch nicht bekannt. Aber ich freue mich natürlich über jedes Buch, das von ihr rauskommt :-).

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Bastei Lübbe, die mir den Titel zugeschickt hat!

Zum Inhalt:

Es ist soweit: Madisons großer Bruder wird heiraten! Eigentlich sollte das ein Grund zur Freude sein, aber als Madison Daniels sich die Einladung und die eingeladenen Gäste etwas genauer anschaut, würde sie am liebsten zu Hause bleiben. Der Trauzeuge ihres Bruders wird niemand geringeres sein als Chase Gamble. Damit ist das Hochzeitswochenende in den Weinbergen Nord Virginias komplett gelaufen! Denn seit Madison klein ist, bewundert sie Chase, den besten Freund ihres Bruders. Und sie ist auch schon immer in ihn verliebt gewesen. Aber in der Vergangenheit hat er ihr mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass er kein Interesse an ihr hat. Chase ist in seinem Leben erfolgreich, aber eine richtige Beziehung hatte er noch nicht. Nicht, weil es zu dieser Möglichkeit noch nie gekommen ist, sondern einfach, weil er das nie wirklich wollte. Er ist eher der Typ Mann, der sich nicht festlegt. Als es dann wohl oder übel zu dem Treffen zwischen Madison und Chase kommt, weiß Madison, dass sie Chase nie vergessen hat. Es nie konnte. Mit seinem Lächeln und dem verdammt guten Aussehen hatte sie aber auch nie eine Chance. Was beide jedoch nicht ahnen: In dem Hotel, wo die Familien und Freunde des Hochzeitspaares untergebracht sind, gab es eine Überbuchung, und es ist nur noch ein Zimmer frei. Um genau zu sein, eine Hochzeitssuite. Dass Madison und Chase sich diese teilen sollen, ist einfach nur utopisch. Aber auf der Straße will auch keiner schlafen. Wie soll Madison dieses Wochenende bloß überleben?

Zu den Charakteren:

Madison war zusammen mit Chase eine tolle Hauptperson. Sie will es sich zwar nicht eingestehen, aber es zu leugnen wäre einfach eine Lüge: Chase schwebt noch heute in ihrem Kopf herum. Auch, wenn sie mittlerweile 25 Jahre alt ist. Aber schon als kleines Kind ist sie ihrem Bruder und seinem besten Freund überall hin gefolgt. Ihn zu ignorieren ist zum Scheitern verurteilt. Doch Chase liebt es, Madison aufzuziehen und kann es einfach nicht lassen. Mit seinen guten Genen hat er es nie schwer gehabt, das Interesse anderer auf sich zu ziehen. Nur von Madison  will er die Finger lassen. Und genau das versteht sie nicht. Was haben die anderen, was sie nicht hat? Wenn die Frage nur einfach zu beantworten wäre. Aber hinter Chases Gedanken steckt eigentlich etwas ganz anderes, als Madison immer gedacht hat.

Die Nebencharaktere in der Geschichte sind alle wirklich toll geworden. Gerade Chases Brüder Chad und Chandler konnten sehr unterhaltsam sein :-).

Zum Buch:

Meiner Meinung nach weiß man bei Büchern von Jennifer L. Armentrout einfach immer, was man kriegt! Ich habe noch nicht ein Buch von ihr gelesen, das mir nicht gefallen hat. Also war das somit bei „Tempting Love – Hände weg vom Trauzeugen“ auch nicht der Fall :D. Ich muss natürlich sagen, dass es ein dünnes Buch ist. Innerhalb von ein paar Stunden an einem Tag war ich durch damit. Aber das ist für mich kein Grund, es nicht zu lesen. Auf einer etwas längeren Zug- oder Busfahrt bietet es sich wirklich gut an, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Der Schreibstil war, wie gewohnt, super, und die Geschichte von Madison und Chase hat mir auch auf jeden Fall gefallen. Natürlich gibt es in dem Genre und auch von Jennifer L. Armentrout selbst Bücher, die länger sind und noch ein bisschen mehr an Handlung zu bieten haben, aber es kann ja nicht jedes Buch 500 Seiten haben ;).

„Hände weg vom Trauzeugen“ ist der erste Band der Gambles-Brüder-Trilogie oder Tempting Love-Trilogie. Im nächsten Teil „Homerun ins Glück“ geht es um Chad Gamble. Dieser erscheint am 26.05.2017. Darauf freue ich mich schon :-).

Als Fazit lässt sich sagen: Wenn ihr auf der Suche nach einer schönen (Zwischendurch-) Lektüre seid, die einen gut unterhalten kann, tolle Charaktere schafft und wo die Liebesgeschichte auch sehr gelungen ist, dann solltet ihr „Tempting Love  – Hände weg vom Trauzeugen“ auf jeden Fall lesen!

Lieblingszitate:

  • „Ach so ist das.“ „Egal, wie es ist, es geht dich nichts an.“ Er lachte leise. Dabei näherten sich seine Lippen ihrer Wange. „Es geht mich etwas an.“ „Erklär mir, wie du darauf kommst“, sagte sie. Chase lächelte. „Du bist die kleine Schwester meines besten Freundes. Somit geht es mich etwas an – nur mich.“
  • „Ach“, sagte Chandler. „Da bist du ja. Und der kleine Schatten da hinter dir ist vermutlich Madison, oder? Wir haben euch überall gesucht!“ „Tja, wir waren die ganze Zeit hier. Eingeschlossen.“ (…) „Hat jedenfalls lange genug gedauert.“ Chandler lachte leise. „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass genau das Gegenteil der Fall war.“
  • Madison öffnete den Mund, um das Thema zu wechseln, aber ihr kam etwas völlig anderes über die Lippen. „Er wird dieses Bild von sich nie korrigieren, und er wird in mir nie etwas anderes sehen als Mitchs Schwester.“ „Das ist nicht wahr, Liebes, er sieht dich jetzt nicht mehr als Mitchs Schwester. Er weiß es nur noch nicht.“
  • „Und jetzt, wo ich hier bin, sitzt du nur noch da und… starrst mich an?“ Madison blinzelte und schnappte sich das nächste Hochzeitsprogramm. „Ich starre dich nicht an.“ „Klar.“ Er zog das Wort lang. „Sicher, dass du nichts Besseres zu tun hast?“ (…) „Etwas Besseres als dich zu nerven? Gibt’s nichts.“

 

Wie immer hoffe ich, dass euch die Rezension gefallen hat. Bis zum nächsten Mal,

Eure Leah

 

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