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Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA – und in Deutschland – immer wieder die Bestsellerlisten.

Hallo alle zusammen,

heute habe ich eine Rezension zu einem meiner absoluten Lieblingsbüchern: Obsidian.

Die Autorin Jennifer L. Armentrout hat mit der kompletten „Lux-Serie“ nicht nur in Amerika, sondern auch hier in Deutschland einen vollen Erfolg. Obsidian ist der erste Band der Buch-Reihe, der sogar zur Spiegel-Bestseller Liste gehört.

Ich habe lange überlegt, wie ich eine gute Rezension schreiben kann, denn bei diesem Buch möchte ich so viel auf einmal sagen, dass ich dabei wahrscheinlich ganz durcheinander kommen würde.

Als erstes kommen mal allgemeine Informationen über das Buch:

  • Name: Obsidian Schattendunkel
  • Autorin: Jennifer L. Armentrout
  • Erscheinungsdatum: 24.04.2014
  • Seitenanzahl: 397
  • Verlag: Carlsen
  • Preis: 18,99€
  • Sonstiges: Band eins der Obsidian-Reihe

Ich habe das Buch zum ersten Mal im Januar des letzten Jahres innerhalb von zwei Tagen gelesen, was schon darauf hindeutet, wie gut ich es finde :). Am 29. April 2016 kam der fünfte und somit leider auch letzte Band der Reihe, weswegen ich mich dazu entschlossen hatte, nochmal alle Bücher zu lesen, um einen direkten Anschluss zu haben.

Zum Inhalt: In dem Buch geht es um Katy Swartz, die mit ihrer Mutter zusammen nach West Virginia zieht. Ihr Wohnort ist nicht sehr groß und besonders gefallen tut es ihr dort nicht. Ihre Mutter drängt sie dazu sich bei den Nachbarn vorzustellen, die in etwa in Katys Alter sind. Als sie sich geschlagen gibt, ahnt sie jedoch nicht, was sie dort erwartet: Einer der Nachbarn, um genau zu sein Daemon Black, öffnet ihr die Tür und ist alles andere als freundlich. Katy kann ihn überhaupt nicht ausstehen, lernt aber ebenfalls noch seine Schwester Dee kennen, mit der sie sich sehr gut versteht. Weitere Aufeinandertreffen mit dem unausstehlichen Daemon lassen sich leider nicht verhindern, und das findet Katy schrecklich. Doch etwas, sie ist sich nicht im Klaren darüber, was, zieht sie zu ihm hin. Katy lernt noch eine andere verführerische Seite von ihm kennen, doch sie weiß nicht, was für große Geheimnisse die Familie Black verbirgt und welche davon für sie zum Verhängnis werden.

Meiner Meinung nach sind die Charaktere wirklich unglaublich gut gelungen. Mit Katy konnte ich mich von der ersten Minute an identifizieren, was natürlich beim Lesen unglaublichen Spaß macht. Eine tolle Protagonistin. Sie hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich,  ist sehr stark und eigenwillig. Doch durch Daemon wird ihr komplett der Kopf verdreht. Auf der einen Seite ist er total unfreundlich und boshaft, auf der anderen verführerisch. Ich glaube, ich kann nicht sagen, wie oft mich Daemon schon zum Lachen gebracht hat. Er ist unheimlich selbstbewusst und sein Humor ist großartig. Über das Aussehen brauchen wir gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: einfach nur unglaublich gutaussehend und sexy 😀 (Jennifer L. Armentrout hat sich da wirklich etwas ganz besonderes einfallen lassen). Auf eine Gewisse Art und Weise kann man ihn nur mögen, auch wenn er sich manchmal wirklich wie ein totaler Blödmann verhält. Dee habe ich von der ersten Minute an ins Herz geschlossen. Ein ganz liebenswürdiger Charakter, der es aber im Laufe des Buches nicht immer einfach hat, was mir manchmal wirklich schon sehr leid tut. Über mehr Charaktere möchte ich im Einzelnen auch gar nicht mehr sprechen, denn das würde viel vorweg nehmen. Macht euch euer eigenes Bild, doch so viel sei gesagt: Nicht alle sind so, wie die hier genannten Charaktere. Ist auch logisch, denn die Spannung soll ja erhalten bleiben ;).

Ich habe schon mehrere Fantasy-Bücher gelesen, doch dass ich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchlesen werde, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen, und zum Glück hatte ich zu diesem Zeitpunkt Ferien, denn es wäre unerträglich gewesen, nicht nach dem Frühstück da weiter zu machen, wo man den Abend zuvor (manchmal auch in der Nacht :D) aufgehört hat. Dieses Knistern zwischen Daemon und Katy ist wirklich grandios und hat mich total gefesselt. Die Dialoge haben es wirklich in sich, und auch, wenn ich Katys Verteidigungen gegen Daemon sehr gut und auch amüsant finde, kann ihn nichts übertreffen. Gerade diese kleinen, witzigen Passagen machen das Buch noch um einiges attraktiver.

Als Fazit lässt sich sagen: Auch wenn ihr eigentlich nicht sooo große Fantasy-Liebhaber (aber selbstverständlich auch wenn ihr es) seid und sowohl Spannung als auch eine in den Bann ziehende Liebesgeschichte liebt, ist Obsidian genau das Richtige für euch :). Ich habe schon von mehreren Leuten, die Fantasy nicht besonders mögen, gehört, dass ihnen dieses Buch gut gefallen hat :D.

Zum Schluss noch zwei meiner absoluten Lieblingszitate:

„Du bist so ein blöder Arsch. Hat dir das schon mal jemand gesagt?“ Er grinste amüsiert. „Ach Kätzchen, jeden Tag meines gesegneten Lebens.“ (Seite 117)

„Ich werde dir nicht wehtun, Kat.“ Er klang ungewöhnlich sanft, während er versuchte die Kontrolle über mich zu bewahren, ohne mir allzu sehr wehzutun, ganz war der Zorn jedoch noch nicht aus seiner Stimme verschwunden. „Ich könnte dir niemals wehtun.“ (Seite 187)

Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und ihr bald auf jeden Fall auch zu den Obsidian-Liebhabern gehören werdet.

Hoffentlich bis zum nächsten Blogpost,

Leah 🙂

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