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Sarina Bowen ist die USA-TODAY-Bestseller-Autorin der von Lesern und Bloggern gefeierten True-North-Reihe. Sie hat Wirtschaftswissenschaften in Yale studiert und lebt nun mit ihrer Familie in Hanover, New Hampshire. Weitere Informationen unter: www.sarinabowen.com

Hallo alle zusammen,

die Autorin Sarina Bowen hat ja zusammen mit Elle Kennedy die „Him&Us-Dilogie“ geschrieben, aber dieses Jahr im April ist dann der erste Teil der „True North-Reihe“ erschienen, die sie alleine schreibt. Mittlerweile sind auch schon alle Teile erschienen, weshalb ich ein einmal die Reihenfolge hier aufgelistet habe:

1.True North-Wo auch immer du bist

2.True North-Schon immer nur wir

3.True North-Du bist alles für immer

Zum zweiten Band werde ich am Ende auch noch was sagen, aber erstmal kommt jetzt die Rezension zum ersten Teil :).

 

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Bastei Lübbe, die mir alle drei Teile der Reihe zugeschickt hat!

 

Zum Inhalt:

Audrey Kidder hat mal wieder ein Problem. Mit ihren Jobs hat sie schon in der Vergangenheit die eine oder andere Schwierigkeit gehabt und jetzt steht sie kurz davor die Arbeit zu verlieren, die sie aber unbedingt behalten will, da sie Audrey den Traum für ihre Zukunft erfüllen kann. Als sie mit ihrem Chef spricht und schon denkt, dass alles vorbei ist, bekommt Audrey aber noch  eine letzte Chance. Sie soll nach Vermont fahren und mit den dort lebenden Farmern sprechen, um ihre Produkte für einen viel zu geringem Preis zu kaufen. Wenn Audrey das hinbekommt, verliert sie ihren Job nicht. Doch schon der erste Bio-Farmer, bei dem sie Äpfel und Cider erwerben soll, macht ihr da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Als Audrey Griff gegenübersteht kann sie das eigentlich gar nicht glauben. Die beiden kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit am College, denn sie hatten für kurze Zeit mal eine Affäre miteinander. Da sie aber seitdem keinen Kontakt miteinander hatten, wusste Audrey nicht, was aus Griff geworden ist. Er macht ihr sehr deutlich, dass er sie bei sich nicht haben will, aber aus ihm ist auch einfach ein sehr attraktiver Mann geworden und Audrey fühlt sich augenblicklich zu ihm hingezogen. Dass die beiden sich aus der Vergangenheit kennen, macht es ihr auch noch schwerer, bei Griff nicht sofort ihre Vernunft zu verlieren. Auf der Farm der Shipleys fühlt sich Audrey auch sofort super wohl, wie nirgends sonst. Außerdem kommt sie auch mit Griffs Familie sehr gut klar. Und plötzlich ist Audrey Problem, ihren Job nicht zu verlieren, nicht ihr einziges, denn zwischen ihr und Griff knistert es gewaltig.

 

Zu den Charakteren:

Wenn Audrey eins in ihrem Leben bis jetzt wirklich gekonnt hat, dann ist es das Kochen. Schon immer hatte sie dabei großen Spaß und es ist ihr Traum, einmal ihr eigenes Restaurant zu führen. Doch bis jetzt konnte sie bei der Arbeit jedes Mal irgendeine Aufgabe erledigen, die rein gar nichts mit ihren richtigen Kochkünste zu tun hatte. Dass ihre Mutter schon, seitdem Audrey beschlossen hat, Köchin zu werden, ihr immer wieder sagt sich für einen anderen Job zu bewerben, macht die ganze Situation auch nicht wirklich besser. Von diesem Zeitpunkt an bleibt auch von ihrer Mutter jegliche Unterstützung aus. Deshalb muss sie auf eigenen Beinen stehen und gucken, wie sie die Miete und sonstige Ausgaben unter einen Hut bekommt.

Griff musste nach dem Tod seines Vaters seine eigentlichen Zukunftspläne über Bord werfen und die Shipley Farm übernehmen. Er hat noch drei jüngere Geschwister und fühlt sich für sie auch sehr verantwortlich. Über die Zukunft zerbricht er sich manchmal total den Kopf, denn sobald eine seiner Ernten mal nichts ist, gibt es ein großes Geldproblem. Griff ist ziemlich griesgrämig, unfreundlich und stur. Als Audrey auf einmal bei ihm zu Hause auftaucht und seinen teuren Cider für einen viel zu geringen Preis kaufen möchte, ist das definitiv das Letzte, was ihm bei seinen ganzen Gedanken, Sorgen usw. noch gefehlt hat. Seit seiner Collegezeit hat er nichts mehr von ihr gehört, aber Audrey ist ihm nie aus den Kopf gegangen. Und ihre zwei gemeinsamen Nächte ganz bestimmt auch nicht. Das er sie immer wieder mustert und dabei an ganz andere Sachen denkt, als Griff eigentlich sollte, macht die ganze Situation auch nicht besser, denn zwischen ihnen besteht einfach eine gewisse Spannung, die man nicht ignorieren kann.

 

Zum Buch:

Ich muss sagen, dass die ganze Idee des Buches mal etwas komplett anderes war. Das Setting von Vermont und die ganze landwirtschaftlichen Aspekte habe ich noch nie in einem New Adult Roman gehabt. Die ergeben sich natürlich dadurch, dass Griff ein Bio-Farmer ist :). Also für Individualität bekommt das Buch auf jeden Fall schon einmal einen Pluspunkt :D!

Die Geschichte lässt sich wirklich total einfach und leicht lesen, also nichts kompliziertes, wie es bei New Adult ja eigentlich nie der Fall ist. Nach einem Tag war ich mit dem Buch dann auch schon durch. Es wurde nicht langweilig, und auch wenn die ganze Idee des Szenarios jetzt mal was ganz anderes war, war es ansonsten eine ganz klassische New Adult Geschichte. Die „prickelnden“ Szenen waren jetzt nicht das non plus ultra. Ich fand sie manchmal ein bisschen … Naja, also Sabrina Bowen schreibt manche Sachen da nicht so, wie man sie vielleicht kennt. Etwas platt würde ich sagen. Trotzdem hab ich das Buch gerne gelesen und es hat mich auch unterhalten, aber es kann ja auch nicht jedes Buch der totale Wahnsinn sein :).

 

Anmerkung:

Den zweiten Teil habe ich direkt nach Band eins hinterher gelesen und ich persönlich habe mir schon gedacht, dass mir der noch besser gefallen würde, weil der Inhalt halt das bei New Adult Büchern ist, was ich gerne lese. Und was soll ich sagen: Das Buch war wirklich einfach toll! Ich mochte dabei alles eigentlich noch etwas lieber und der Protagonist Jude war einfach zum Verlieben :). Vor allem mochte ich bei diesem Band die Zeitsprünge total gerne, das hat Sabrina Bowen wirklich super gemacht!

Band drei habe ich noch nicht gelesen, aber auf den bin ich definitiv mega gespannt, denn der könnte vom Inhalt auch noch mal eine ganz eigene Nummer werden :D.

Es wird auch einen viertel Teil geben, aber für den gibt es derzeit auf Deutsch noch kein Erscheinungsdatum.

Als Fazit lässt sich sagen: „True North-Wo auch immer du bist“ ist gerade durch das Szenario und die Idee beim New Adult mal was anderes. Alles, was mit Landwirtschaft zu tun hat, ist hier mit von der Partie und sorgt für eine tolle Atmosphäre. Man bekommt leichten Lesestoff, bei dem gerade auch der Folgeband noch mehr verspricht als Teil eins.

 

Lieblingszitate:

  • „Verlieb dich einfach nicht in ihn, ja?“ Ich konnte nicht verbergen, dass ich zusammenzuckte. „Wir, ähm, wir hatten auf dem College mal was miteinander. Nichts Ernstes.“ „Ach“, sagte sie langsam. „Dann weißt du ja, wie das ist.“ „Ja.“ Wusste ich wirklich. (…) „Er liebt seine Apfelbäume und seine Familie. Und es sind viele Bäume und eine große Familie. So wie es aussieht, ist sein Kontingent an Gefühlen damit aufgebraucht. Jede zweite Frau hier in der Gegend hat es auf Griff Shipley abgesehen.“ „Glaub ich dir aufs Wort.“

 

  • „Okay, ich verstehe. Wir hatten ein bisschen Spaß zusammen. Unser, ähm, gemeinsames Hobby ist ja auch ziemlich unwiderstehlich. Aber ich muss meine Arbeit erledigen, und du willst nicht, dass die Leute von uns erfahren. Also sollten wir das vielleicht einfach lassen.“ Er stellte abrupt das Wasser ab. „Was will ich nicht?“ Er drehte sich um und funkelte mich mit seinem typischen Griff-Blick an. Der hatte eine solche Wirkung, dass er eigentlich ein eigenes Wort verdient hätte. Griffunklen. Ich konnte der Hitze nicht standhalten und blickte auf meine Hände, die immer noch die Gläser hielten. „Du hast deinen Pick-up beim Goat bestehen lassen.“ Oh Gott, ich nannte den Pub schon wie die Einheimischen. Ich fühlte mich hier bereits viel zu sehr Zuhause. „Damit niemand erfährt, dass du mit deiner College-Affäre rummachst. Ich bin nicht gekränkt, keine Sorge. Aber vielleicht sollten wir uns ein neues Hobby suchen. Stehpaddeln zum Beispiel. Oder Wandern. Ich habe gehört, dass man hier sehr gut wandern kann.“ „Wandern“, sagte er, und es klang eher wie „Wurzelbehandlung“. (…) „Nur als Beispiel.“

 

Ich hoffe, euch hat der Blogbeitrag heute gefallen :).

 

Bin in zwei Wochen,

 

Eure Leah 😉

 

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