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Laura Kneidl wurde 1990 in Erlangen geboren und entwickelte bereits früh in ihrem Leben eine Vorliebe für alles, was mit dem Schreiben zu tun hat. Inspiriert von zahlreichen Fantasy-Romanen begann sie 2009 an ihrem ersten eigenen Buchprojekt zu arbeiten, seitdem wird ihr Alltag von Büchern, Katzen und Pinterest begleitet.

Hallo alle zusammen,

direkt nach dem Erscheinungsdatum von „Berühre mich.Nicht“ von Laura Kneidl habe ich das Buch gelesen und auch eine Rezension für Euch geschrieben (sie ist auch für Euch verlinkt) ☺️.

Zwei Tage vor dem offiziellen Termin hat mich dann der zweite und abschließenden Teil „Verliere mich.Nicht“ erreicht und ich habe nicht lange gewartet und das Buch sofort angefangen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie es weitergehen würde, da Band eins schon einen ziemlichen Cliffhanger hatte …

Alle, die „Berühre mich.Nicht“ nicht gelesen haben, sollten sich diesen Beitrag nicht durchlesen, wenn sie nicht gespoilert werden wollen 😊.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Bastei Lübbe, die mir das Buch zugeschickt hat!

 

Zum Inhalt:

Spoiler (Folgeband)

 

Sage ist unglaublich traurig, dass sie sich letzten Endes doch von Luca abgewandt und ihm so schreckliche Lügen an den Kopf geworfen hat, denn eigentlich hat sie sich schon lange nicht mehr so gut gefühlt, wie mit ihm.

Und leider konnte ihr Stiefvater genau das mit seiner Drohung erreichen, was er wollte.

Im Prinzip steht Sage jetzt genau da, wo sie war, als sie nach Nevada gekommen ist. Sie hat immer noch keine Wohnung und Geld fehlt ihr eigentlich auch immer noch. Nachdem Luca sie aus seiner und Aprils Wohnung geschmissen hat, sucht Sage vergebens nach einem WG-Zimmer, denn die Absagen kommen eine nach der anderen.

Und plötzlich passiert das Undenkbare: Luca möchte, dass sie wieder bei ihm einzieht. Natürlich nur als Mitbewohnerin und nicht mehr. Sage kann nicht leugnen, dass sie immer wieder an die gemeinsamen Momente mit Luca denken muss und ihn auch nicht vergessen kann.

Trotzdem sagt sie zu, auch wenn sie Bedenken diesbezüglich hat.

Lucas Nähe ist aber nicht so einfach zu ertragen, wie Sage es gerne hätte und obwohl eigentlich alles zerstört wurde, was eine Zukunft hätte werden können, gibt es immer wieder Situationen, in denen es zwischen den beiden prickelt.

Aber wie soll Sages Vergangenheit und ihre Zukunft je zusammenfinden können?

 

Zum Buch:

Wie schon erwähnt habe ich das Buch direkt angefangen, als es bei mir zu Hause angekommen ist, und ich war auch, wie mit Band eins, nach einem Tag schon wieder durch damit 😊.

Das lag mal wieder an Lauras unglaublich tollem Schreibstil, denn ich wieder nur loben kann!

Am Anfang ist man als Leser eventuell noch etwas mitgenommen vom Ende des ersten Bandes, aber das hat noch nicht gereicht, denn obwohl man schon mit dem Kopf gegen die Wand gelaufen ist, passiert dann zusätzlich noch etwas, wobei einem zusätzlich zu dem „gegen die Wand laufen“ ein Brett auf den Kopf fällt.

So würde ich das jedenfalls beschreiben …

Der Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn es vielleicht etwas schneller hätte gehen können, aber das ist ja Geschmacksache 🙃.

Sage hätte ich öfter gerne einmal genommen und ordentlich durchgeschüttelt, damit sie endlich mal den Mund aufmacht 😩.

Und Luca … Ich weiß wirklich nicht, ob es an mir liegt, aber aus seinem Charakter bin ich irgendwie immer noch nicht zu 100% schlau geworden. Er ist auf jeden Fall ein cooler Typ, aber so ganz wurde ich nicht mit ihm warm, was ich sehr schade finde 😔.

Es passiert im Laufe der Geschichte das Eine oder Andere, aber gegen Ende des Buches ist eine Szene zwischen Luca und Sage so so schön geschrieben, dass ich mich wirklich förmlich darin verloren habe. Es war einfach wunderschön 😍.

Mit dem Ende kann man, in meinen Augen, absolut zufrieden sein und mit einem guten Gewissen diese Dilogie hinter sich lassen 😇.

 

Anmerkung:

Ich finde das Lied „Apologize“ von OneRepublic und Timbaland spiegelt die Situation der Story zu Beginn ziemlich gut wieder, deshalb ist es einmal für Euch verlinkt 😊.

Ebenfalls verlinke ich auch nochmal Lucas Instagram Account, weil ich die Idee dahinter einfach so unglaublich toll finde, schaut unbedingt dort vorbei!

 

Als Fazit lässt sich sagen: Mal wieder kann ich den Schreibstil von Laura nur anpreisen, denn dadurch kommt man schnell voran und fliegt nur so durch die Seiten. Auf den Leser warten wieder Ereignisse, auf die man gespannt sein kann, und auch wenn ich Lucas Charakter immer noch nicht ganz verstehen kann, hat er auch seine guten, herzlichen Seiten, die Sage auch so zu schätzen weiß. Mal wieder kann ich vor allem Einsteigern in dieses Genre oder Leuten, die nicht so viele detaillierte Szenen bei New Adult Büchern mögen, diese Dilogie empfehlen!

 

Lieblingszitate (es gibt noch viele mehr):

  • Unwillkürlich schossen mir Tränen in die Augen. Ich hatte nicht damit gerechnet, hier und jetzt seine Stimme zu hören. Gebannt hielt ich den Atem an, um kein einziges Wort zu verpassen. „Ich hoffe, du bist gut in Melview angekommen. April hat noch nichts von dir gehört, und Megan meinte, dass du auf ihre Anrufe auch nicht reagierst. Die beiden machen sich Sorgen um dich, also melde dich bei ihnen.“ Die beiden machen sich Sorgen um dich. Megan und April. Er nicht.

 

  • „Und du machst dir keine?“ „Nein, wozu auch? Sorgen sind nutzlose Gefühle, denn sie ändern rein gar nichts. Entweder nimmt man die Dinge in die Hand und versucht, sie zu ändern, oder man lässt es bleiben und lernt, damit zu leben. Vom Sich-Sorgen machen wird nichts besser.“

 

  • „Brauchst du noch etwas?“, fragte ich Luca, nachdem ich ihn zugedeckt hatte. Er sah zu mir auf und ließ nachdenklich den Blick über mein Gesicht wandern. Viel nachdenklicher, als es ihm in seinem Zustand möglich hätte sein sollen. „Dich“, sagte er schließlich. Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, und ein Funkeln trat in seine ansonsten trüben Augen. „Ich brauche dich. Bleib hier.“

 

Bis in zwei Wochen,

 

Eure Leah 😉

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