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Kasie West lebt mit ihrer Familie in Kalifornien. Wenn sie keine Geschichten schreibt oder die Nächte durchliest, verbringt sie ihre Zeit auf dem Wakeboard oder hört schnulzige Alternative-Rock-Lieder.

Hallo alle zusammen,

 

erst einmal wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr 🤗!

Ich hoffe, dass Ihr bis jetzt einen guten Start ins neue Jahr hattet.

Wahrscheinlich ist Euch aufgefallen, dass die letzten Rezensionen Mitte Dezember online gegangen sind und es erst jetzt weiter geht … Das liegt einfach daran, dass zwischen Weihnachten und Neujahr viel zu tun war und die Zeit gefehlt hat. Vielleicht kennt der Eine oder Andere das ja ebenfalls 😊. Aber ab jetzt geht es wieder ganz normal mit zweiwöchigen Abständen wie gewohnt weiter, und heute habe ich unter anderem die Rezension zu dem Buch „PS: Ich mag Dich“ für Euch ☺️.

Ich hatte, nachdem ich in letzter Zeit viel Fantasy gelesen habe (unter anderem den vierten Teil von der Throne of Glass-Reihe, von der ich mittlerweile einfach nur noch begeistert bin 😍, oder den zweiten Teil von Das Reich der sieben Höfe, den ich vor dem Erscheinen des dritten Bandes am 9. März unbedingt nochmal lesen wollte), mal wieder Lust auf eine leichte und einfach schöne Geschichte, und diese schien mir da genau das Richtige zu sein 😇.

Wenn Ihr auch neugierig seid, wünsche ich Euch viel Spaß bei der Rezension!

 

Ein herzliches Dankeschön an den Carlsen-Verlag, der mir das Buch zugeschickt hat!

 

Zum Inhalt:

Wenn es eine Sache gibt, die Lily in der Schule wirklich gar nicht ausstehen kann, dann ist es Chemie. Sie interessiert sich dafür nicht die Bohne und hat einfach keine Lust darauf. Deshalb schreibt sie in dieser Stunde immer in ihr Notizbuch ihre (Song-)Texte und Ideen, die Lily gerade so im Kopf herumschwirren, denn Musik ist ihr Ding. Doch ihr Chemielehrer bekommt das leider mit und verlangt von ihr, es nicht mehr zu benutzen, wenn sie den Kurs bestehen will. Begeistert ist Lily davon natürlich nicht, aber eine andere Wahl hat sie leider nicht. Eines Tages schreibt sie eine kurze Passage von einem Lied ihrer Lieblingssängerin auf den Tisch und denkt sich dabei eigentlich nicht viel.

Allerdings ist sie mehr als verdutzt, dass am nächsten Tag jemand die Passage weitergeschrieben und ihr somit geantwortet hat. Es gibt noch jemanden, der die gleiche Musik wie sie toll findet? „Der absolute Wahnsinn“ denkt sich Lily, und was mit diesem kurzen Austausch begonnen hat, wird noch zu viel mehr.

Es entwickelt sich zwischen ihr und dem unbekannten Schreiber eine richtige Brieffreundschaft, in der sie sich viel erzählen und voneinander erfahren. Eigentlich will Lily gar nicht wissen, wer ihr da immer antwortet, als es eines Tages aber doch so kommt, kann sie überhaupt nicht fassen, wer hinter ihrer Brieffreundschaft eigentlich steckt …

 

Zum Buch:

Als ich das Buch angefangen habe, ist mit sofort in den Sinn gekommen, dass es sich hierbei um eine lockere, leichte Geschichte handelt und genau das war sie auch 😊. Der Einstieg ist wirklich super leicht und angenehm, wobei man auch ziemlich schnell den Überblick über die Charaktere bekommt, die in der Story eine Rolle spielen.

Neben der Thematik der Brieffreundschaft wurde in meinen Augen aber auch das Bild einer Großfamilie total toll dargestellt! Lily hat nämlich noch drei Geschwister, und dass es da mal drunter und drüber zu Hause laufen kann und was noch zu so einem großen Haushalt gehört, wurde echt super von der Autorin wiedergegeben 😄.

Und nun zu dem offensichtlichem bei dem Buch: Zwischen Lily und einer unbekannten Person entwickelt sich ja eine Brieffreundschaft und erstmal muss ich sagen, dass ich die Idee der Geschichte dahinter mega cool finde! So was habe ich noch nie irgendwo gelesen oder von etwas ähnlichem gehört 😊. Außerdem liest man als Leser diese Briefe auch richtig mit, denn sie sind in einer anderen Schriftart im Buch aufgeschrieben 😇. Und Lily war mir auch sofort sympathisch, denn ich habe Chemie auch überhaupt nicht in der Schule gemocht und sofort nach der neunten Klasse abgewählt 😄.

Ingesamt war der eigentliche Hauptteil der Geschichte für mich schon vorhersehbar, aber es hat trotzdem Spaß gemacht darin zu lesen, denn das ganze Geschehen ist einfach toll geschrieben und wird vor allem schön erzählt 🤗.

 

Als Fazit lässt sich sagen: Wenn man auf der Suche nach einer lockeren und leichten Geschichte ist, sollte „PS: Ich mag Dich“ genau das Richtige sein! Auch wenn es etwas vorhersehbar ist, ist die Story toll geschrieben und wird vor allem schön erzählt. Es passiert immer wieder etwas anderes und es ist einfach ein Buch zum Gernhaben.

 

Lieblingszitate:

  • „Mr. Ortega hat mein Notizbuch aus seinem Unterricht verbannt.“ Isabel lachte. „Oh-oh. Wie wirst du ohne diesen wichtigen Körperteil überleben?“ „Keine Ahnung. Und dann auch noch ausgerechnet in Chemie. Wie kann man nur von irgendjemandem erwarten, dass er in diesem Fach zuhört?“ „Ich mag Chemie.“ „Lass es mich umformulieren: Wie kann man von einem normalen Menschen erwarten, dass er in dem Fach zuhört?“ „Betrachtest du dich etwa als normal?“ Ich neigte den Kopf und gestand ihr diesen Sieg zu.

 

  • „Wie ich sehe, liegt es in der Familie.“ War er mir nachgelaufen, nur damit er mir das sagen konnte? „Unsere Gefühle dir gegenüber?“, erwiderte ich und vergaß, dass ich mir vorgenommen hatte, ihn zu ignorieren. „Ja, liegt uns wohl in den Genen.“ „Dagegen soll es Medikamente geben, hab ich gehört.“ Ich legte den Kopf schief. „Echt? Verkaufst du diese Wir-ärgern-uns-nicht-über-Cade-Pillen? Kommen deine Freunde so mit dir klar?“ „Nein, ich meinte damit deine Probleme, aber …“ Ich zog die Augenbrauen hoch. „Diese Runde geht eindeutig an mich.“ „Und wie lautet der Punktstand, du drei, ich zweihundert?“ „Zählst du etwa mit?“ „Immer.“

 

  • „Stalkst du mich jetzt?“ Er hob die Hände und trat zur Seite. „Ich habe nur versucht zu helfen. So bin ich halt.“ „Du solltest deine Definition von ‚helfen‘ überdenken.“ Er lächelte und begann an seiner rechten Hand Wörter abzuzählen. „Zu unterstützen, zu retten, gut auszusehen. Trifft alles auf mich zu, meine ich.“     „Ich würde sagen, du besitzt nur das eine Merkmal, das gar nicht zur Definition passt.“ „Freut mich, dass du denkst, ich würde gut aussehen, Lily. Das habe ich schon immer vermutet.“ Meine Wangen liefen rot an, als mir klar wurde, dass ich geradewegs in die Falle getappt war. Er beugte sich vor. „Das macht zweihunderteins …“ Er zeigte auf sich selbst. „Zu drei.“ Er zeigte auf mich. „Da du ja mitzählst.“

 

Bis in zwei Wochen,

Eure Leah 😉

 

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