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Ihre ersten Geschichten verfasste Jennifer L. Armentrout im Mathematikunterricht. Heute ist der bekennende Zombie-Fan New York Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt Fantasy- und Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene – und denkt nicht mehr an die schlechten Mathenoten von damals.

Hallo alle zusammen,

nach dem Buch „Erwachen des Lichts“, dem Auftakt der „Götterleuchten-Reihe“, geht es mit dem zweiten Band „Im leuchtenden Sturm“ nun weiter, und heute möchte ich euch mal berichten, was ich zum Folgeband dieser Reihe sage :).

Es ist wieder wichtig zu wissen, dass wenn man die „Dämonentochter-Reihe“ und natürlich den ersten Teil „Erwachen des Lichts“ noch nicht gelesen hat, auch von dieser Rezension die Finger lässt, denn gespoilert will ja schließlich niemand werden :D.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen der Rezension :).

 

Vielen Dank an den Harper Collins-Verlag, der mir auch den zweiten Band der Reihe zugeschickt hat!

 

Zum Inhalt:

Seitdem Josie erfahren hat, dass sie eine Halbgöttin ist, hat sich ihr Leben von Grund auf verändert. Sie befindet sich immer noch im Covenant in South Dakota, um ihre Kampftechniken und natürlich auch ihre Kräfte zu trainieren. Dabei steht selbstverständlich der Apollyon Seth an ihrer Seite. Er hilft ihr beim Training und auch Josies neu gewonnene Freunde unterstützen sie dabei. Aber der Kampf der Titanen steht immer noch bevor und die verbliebenen Halbgötter müssen gefunden werden, damit sie eine Chance gegen die Titanen haben, denn ansonsten können Josie und ihre Freunde nicht siegen. Aber es kommen noch ganz andere Probleme auf die junge Halbgöttin zu. Ihre Gefühle für Seth sind stark und sie möchte ihn immer in ihrer Nähe haben. Doch Josie weiß nicht, dass gerade Seth derjenige ist, der ihr, neben den Titanen, gefährlich werden kann. Sie ruft in ihm die dunkle Seite hervor, die Seth in der Vergangenheit zum Verhängnis geworden ist. Das Verlangen ist stark, aber kann verhindert werden, dass sich die Ereignisse aus der Vergangenheit wiederholen?

 

Zu den Charakteren:

Ich muss sagen, dass Josie für mich eine tolle Protagonistin ist! Sie ist eine Mischung aus stark und verletzlich, also genau etwas dazwischen, wie eine Art Mittelmaß. Obwohl sie eine Halbgöttin ist, hat Josie trotzdem noch eine sterbliche Seite an sich. Sie wurde nicht in die ganze Götterwelt hineingeboren und muss sich auch erstmal zurecht finden. Gerade das Kämpfen ist etwas, das ihr nicht leicht fällt. Der Gedanke, jemanden bewusst zu töten, hält sie davon ab, wirklich das zu tun, was man eben in einem Kampf macht. Ihre Mutter und Erin vermisst Josie sehr, denn gesehen hat sie beide schon ziemlich lange nicht mehr und sie sind auch die Einzigen, die ihr wirklich aus ihrem alten Leben geblieben sind.

Neu in Josies Welt ist allerdings Seth, der ihre Sicherheit sehr ernst nimmt und alles dafür tut, damit ihr nichts passiert. Seine Vergangenheit verfolgt ihn auch noch im zweiten Teil und lässt Seth nicht los.

Ich muss wirklich sagen, dass ich es einfach nur traurig finde, was für Schuldgefühle Seth mit sich herumschleppt, und auch vor Josie, Alex, Aiden und Co. war sein Leben alles andere als goldig. Dass er nie wirklich jemanden gehabt hat, mit dem er mal reden konnte oder von dem er Zuneigung erfahren hat, ist einfach nicht schön :(.

Und auch in der Zukunft scheint ihn seine Vergangenheit, nicht nur wegen seiner Taten, nicht in Ruhe zu lassen. Josie weckt in Seth sein altes ich, und obwohl das Letzte, was er will, ist, ihr weh zu tun oder zu schaden, ist die Versuchung groß. Sehr groß.

 

Zum Buch:

Noch am gleichen Tag, an dem „Im leuchtenden Sturm“ bei mir angekommen ist, habe ich es auch schon angefangen und nach 24 Stunden war ich dann bereits fertig :). Daran könnte man auch erkenne, dass mir das Buch definitiv gefallen hat. Ich habe bewusst beim Inhalt und der Charakterbeschreibung nicht so viel geschrieben, da es sich um einen Folgeband handelt und ich es gerade dann persönlich immer blöd finde, wenn einige Sachen vorweggenommen werden. Aber Jennifer L. Armentrout hat für mich mal wieder bewiesen, dass sie einfach nur tolle, spannende und gelungene Bücher bzw. Reihen schreiben kann! Gerade bei der „Götterleuchten-Reihe“ handelt es sich ja um eine Sequel-Reihe, und wenn man bedenkt, dass die „Dämonentochter-Reihe“ schon fünf Bände hatte und diese Reihe vier Teile umfassen wird, ist es wirklich erstaunlich, was der Autorin immer wieder alles einfällt. Die Ideen gehen irgendwie nie aus! Vor allem in „Im leuchtenden Sturm“ sind Dinge passiert, die mich auf jeden Fall überrascht haben, weil ich damit so nicht gerechnet habe. Wie schon beim ersten Teil erwarten den Leser auch hier wieder Passagen, die ebenfalls in einem New Adult Roman stehen könnten, aber mich als großen New Adult Fan hat das selbstverständlich überhaupt nicht gestört ;)! Ich bin ja sowieso bei Fantasy Büchern auch immer eher der Typ, der neben dem High oder Urban Fantasy Genre auch noch eine Liebesgeschichte braucht :). Das Ende hat mich etwas sprachlos zurückgelassen, denn der Cliffhanger ist schon ziemlich gemein, aber ich bin mir sicher, dass Jennifer. L. Armentrout auch da wieder etwas einfallen wird :D. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf den dritten Teil „Glanz der Dämmerung“, der aber leider erst am 01.12.2017 erscheint :(. Aber wer aufmerksam die Rezension von „Erwachen des Lichts“ gelesen hat oder einfach auch so gut informiert ist, wird merken, dass das Erscheinungsdatum um 10 Tage nach vorne gelegt wurde :)!

 

Auch zu Band zwei habe ich wieder einen Booktrailer gefunden :).

 

Als Fazit lässt sich sagen: Auch der zweite Teil der „Götterleuchten-Reihe“ konnte mich wieder überzeugen! Die Geschichte rund um Josie, Seth und ihre Freunde geht spannend weiter, und auch Fans des New Adult Genres werden erneut nicht im Regen stehen gelassen :). Seth als Protagonist ist natürlich mal wieder einfach toll, und ich bin schon unheimlich neugierig auf den Dezember, wenn der Krieg mit den Titanen in die dritte Runde geht.

 

Lieblingszitate:

 

  • Scharf hob sich Seths Brust, als er sich umdrehte. Unsere Blicke trafen sich, und ich tat einen flachen Atemzug. Seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten grell wie ein Wintermorgen. Er schaute auf mich herunter, aber ich war mir nicht sicher, ob er mich sah. Langsam lief mir ein Schauer über das Rückgrat und ich ließ seinen Arm los. Es war, als blickte ich in die Augen eines Fremden.

 

  • „Ich glaube nicht wirklich, dass du verstehst, was ich dir sage, Apollyon. Du hattest schon einmal die Chance, eine Prophezeiung neu zu schreiben, aber du hast versagt.“ Alles in mir stockte, sogar mein Herzschlag. Ich wusste genau, von welcher Prophezeiung er sprach. Der, die mir Alex’ sterblichem Tod geendet hatte. „Du hast dir deinen eigenen Weg gebahnt. Du hast auf niemanden gehört und geglaubt, es am besten zu wissen. Und am Ende klebte das Blut der einen, die deinem Schutz anvertraut war, an deinen Händen. (…) Wenn du diesem Pfad weiterfolgst, wird sich die Geschichte wiederholen, und für dich wird es keine Rettung geben. Nur eine Ewigkeit voller Vergeltung und Rache.“

 

  • „Du weißt nicht, wovon du redest“, stieß ich hervor. Ich fühlte mich unwohl bei dem, was sie sagte, und bei allem, was passierte. Mit allem. „Das ist das Problem, Josie. Du siehst nur, was du sehen willst. Du hast nie die geringste Vorstellung, wovon du sprichst, besonders, was sie alle angeht – und sie. Also lass es einfach.“ Ich fuhr mit der Hand durch die Luft. „Weil es dich nämlich nichts angeht.“

 

Ich hoffe euch hat die Rezension heute gefallen :)!

Bis in zwei Wochen,

 

Eure Leah 😉

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