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Cora Carmack hat unterrichtet und am Theater gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Losing It – Alles nicht so einfach ist ihr erster Roman, mit dem sie sogleich einen weltweiten Bestseller landete.

Hallo alle zusammen,

Cora Carmack gehört zu den bekanntesten und beliebtesten New Adult Autorinnen. Und natürlich musste ich deshalb auch mal ein Buch aus meinem Lieblingsgenre von ihr lesen. „Losing it-Alles nicht so einfach“ ist der erste Band der „Losing it-Trilogie“ und ein New-York-Times-Bestseller.

Die richtige Reihenfolge lautet wie folgt:

 

  1. Losing it-Alles nicht so einfach
  2. Faking it-Alles nur ein Spiel
  3. Finding it-Alles ist leichter mit dir

 

Wie mir das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, gefallen hat  und noch ein paar Infos mehr, erfahrt ihr in der heutigen Rezension 🙂

 

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Bastei Lübbe, die mir das Buch zugeschickt hat!

 

Zum Inhalt:

Die 22-jährige Bliss Edwards hatte noch nie einen Freund und ist somit auch noch Jungfrau. Und das nervt sie tierisch. Anders als ihre beste Freundin Kelsey, die mit solchen Dingen überhaupt keine Probleme hat, weiß Bliss bei Typen nicht so genau, was sie machen soll. Der Aufreißertyp ist sie einfach nicht. Aber damit soll jetzt Schluss sein. Zusammen mit Kelsey geht sie eines Abends in eine Bar, um dort jemanden zu finden, der ihr One Night Stand wird. Und das „Problem“ der Jungfräulichkeit beseitigt. So sieht Bliss das jedenfalls. Nach einer gewissen Zeit wird Bliss auch auf jemanden aufmerksam, aber nur, weil der Mann ein Buch liest, was total untypisch für so einen Ort ist. Sie nimmt all ihren Mut zusammen, geht auf ihn zu und spricht ihn an. Der Mann heißt Garrick, sieht nicht nur unglaublich gut aus, sondern hat auch wirkliches Interesse an ihr. Die beiden unterhalten sich eine gewisse Zeit und Bliss ist sich sicher: Dieser Typ ist der Richtige. Als sie ihn mit zu sich nach Hause nimmt, ist zu Beginn auch alles gut, aber kurz bevor es soweit ist, bekommt sie kalte Füße, wird nervös und lässt sich die wohl dümmste Ausrede der Welt einfallen. Danach flüchtet sie aus ihrer eigenen Wohnung und lässt den ahnungslosen Garrick bei sich Zuhause sitzen. Sobald er ihre Wohnung verlassen hat, geht sie zurück und möchte über dieses Desaster eigentlich gar nicht mehr nachdenken. Am nächsten Tag erzählt Bliss Kelsey sogar, dass etwas zwischen den beiden gelaufen ist, was ja eigentlich gar nicht stimmt. Die Farbe weicht aber komplett aus ihrem Gesicht, als sie in ihrem Kursraum nach vorne guckt und dort Garrick in die Augen schaut. Als ihr neuer Dozent.

 

Zu den Charakteren:

Bliss steht kurz vor ihrem Collegeabschluss und liebt die Schauspielerei. Was sie genau aber in ihrer Zukunft beruflich machen möchte, weiß sie noch nicht.  Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Ihr Leben ist sehr strukturiert und geplant. Ein Partner ist da aber noch nicht dabei. Mit ihren 22 Jahren sollte sie, nach ihrer Mutter, die ihr immer wieder in den Ohren hängt, schon längst verlobt oder verheiratet sein. Aber auch Bliss nervt es einfach nur, dass sie immer noch Jungfrau ist. Sie betrachtet das als ein „Problem“, was „beseitigt“ werden muss. Männer aufreißen, wie ihre beste Freundin Kelsey, kann sie aber einfach nicht wirklich. Trotzdem muss Bliss jetzt über ihren Schatten springen und es wagen, sich auf einen Mann einzulassen, wenn sie ihr „Probem“ loswerden will.

Als sie Garrick sieht, weiß Bliss sofort, dass er es sein könnte. Ihre Liebe zu Shakespeare teilt er zwar nicht, aber die Gespräche mit ihm verlaufen überraschend super und Garrick sieht dazu auch noch unheimlich gut aus. Er ist sehr nett, nicht zu aufdringlich, aber trotzdem verheimlicht er auch nicht, was er denkt. Garrick ist einfach der perfekte Mann für Bliss‘ One Night Stand. Denkt sie. Dass er sich aber schon am nächsten Tag als ihr neuer Dozent entpuppt, hat sie nicht kommen sehen. Und von da an wird es kompliziert.

 

Beim Inhalt und den Charakteren habe ich bewusst nicht so viel geschrieben, wie ich es hätte machen können, da ich finde, dass es die ganze Spannung weggenommen hätte, denn für den Leser ist es ja gerade spannend, selbst zu erfahren, was denn jetzt genau passiert, nachdem Bliss weiß, dass Garrick ihr neuer Dozent ist. Alles andere hätte zu viel vorweggenommen :).

Aber ich kann nur sagen, dass ich Garricks Charakter wirklich sehr sehr mochte!

 

Zum Buch:

Alles in allem mochte ich „Losing it-Alles nicht so einfach“ auf jeden Fall gerne. Das Buch konnte mich unterhalten und hat mich auch zum Schmunzeln gebracht. Der Schreibstil lässt sich super einfach lesen und ist flüssig. Die Idee des Buches ist nichts, was ich nicht schon mal gelesen habe. Das Szenario, sich in seinen Lehrer/Dozenten zu verlieben, habe ich zum Beispiel auch schon bei „Verliebt ihn Mr. Daniels“ kennengelernt. Der Unterschied hierbei liegt für mich aber darin, dass das „Sich verlieben“ nicht so ein großes Problem ist, wie bei „Verliebt in Mr. Daniels“. Natürlich gibt es diesen Aspekt bei „Losing it“ auch, aber es ist anders, denn das eigentliche Problem und eine andere Erkenntnis erfährt man erst später. Auch wenn mir das Buch gefallen hat, muss ich aber sagen, dass es mich jetzt nicht von den Socken gerissen hat. Es ist eher etwas für zwischendurch. Man kann es schnell lesen, da das Buch auch dünner ist. Aber ich persönlich glaube, dass mich Cora Carmacks Football-Reihe „Forever In Love“ eher abholen kann! Seit der „Game on-Reihe“ finde ich ja Football in New Adult Büchern einfach klasse. Also die Hoffnung habe ich noch nicht verloren :). Trotzdem bin ich auch auf die Folgebände von der „Losing it-Trilogie“ sehr gespannt ;).

Ich empfehle euch, den Klappentext zum zweiten Teil noch nicht zu lesen, wenn ihr das erste Buch noch nicht gelesen habt, denn ansonsten wird eine Sache vorweggenommen, die für „Losing it“ wichtig ist!

 

Als Fazit lässt sich sagen: Gerade für Leute, die in dem New Adult Genre noch nicht so lange dabei sind (aber auch, wenn sie es sind) kann ich „Losing it-Alles nicht so einfach“ definitiv empfehlen! Es ist ein schönes Buch für zwischendurch, das durch den flüssigen Schreibstil, Humor und einem tollen männlichen Protagonisten überzeugen kann!

 

Lieblingszitate:

  • „Du bist süß“, sagte er. Ich verdrehte die Augen. „Ja… auf lächerliche Weise süß, wie wir festgestellt haben.“ „Würdest du dich besser fühlen, wenn ich dich als verdammt sexy bezeichnen würde?“ Und damit verschwand die Unbeschwertheit, die ich zuvor verspürt hatte, und ich atmete schneller. Mir fiel keine Antwort ein. Was konnte ich darauf schon erwidern? „Warum schaust du so?“, fragte er. Ich hatte keine Ahnung, welches der zahllosen Gefühle sich in meinem Gesichtsausdruck widergespiegelt hatte, deshalb zuckte ich nur mit den Schultern. „Du tust ja gerade so, als hätte dir noch nie jemand gesagt, dass du sexy bist.“ Weil es noch nie jemand gesagt hatte.

 

  • I’m tired of the way we both pretend. / Tired of always wanting and never giving in. / I can feel it in my skin, see it in your grin. / We’re more. We always have been.

 

  • Er machte einen Schritt nach vorne, um mir zu folgen, und ich hob die Hand. „Stopp! Hör auf! Das kannst du doch nicht machen! Wir haben gesagt, dass wir beide das Ganze vergessen. Du hast das eigentlich gesagt. Du kannst so etwas nicht sagen und dann das tun!“ „Tut mir leid.“ Er sah nicht aus, als täte es ihm leid. Er sah aus, als würde er es gerne noch einmal wiederholen.

 

  • „Es ist nur… Ich verstehe, wie es ist, wenn man etwas will und sich gleichzeitig dazu zwingt zu glauben, dass man es nicht will. Da muss es nicht mal um Liebe gehen. Es geht darum, etwas zu wollen, was man nicht kriegen kann oder von dem man glaubt, dass man es sich nicht verdient hat. Verdammt, wir wollen Rollen, die unsere Freunde bekommen, obwohl sie unsere Freunde sind und wir uns für sie freuen sollten. Wir sitzen im Publikum und stellen uns vor, wie wir die Rolle gespielt hätten. Wir wollen das, was wir nicht kriegen können. Das liegt in der menschlichen Natur.“

 

Ich hoffe Euch hat die Rezension gefallen!

Bis in zwei Wochen,

 

Eure Leah 😉

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